Über Hexenhaus Ulm e.V. - Musikverein und Veranstalter

Geschichte des Hexenhauses

Der „Jugendtreff Hexenhaus e.V.“ begann als Zusammenschluss junger Menschen, welche überwiegend im Ulmer Stadtteil Eselsberg lebten und nannte sich am Anfang „Würmle vom Türmle“, da dieser offene Treff (zu dieser Zeit war es noch kein eingetragener Verein) seine Räumlichkeiten im Türmle genannten Teil des Eselsbergs hatte.

Der offene Treff „Würmle vom Türmle“ bekam schließlich vom Stadtjugendring Ulm seine aktuellen Räumlichkeiten im Fort Unterer Eselsberg. Im Rahmen des Umzuges und der örtlichen Verlagerung weg vom Türmle wurde der Name des Treffs in „Hexenhaus“ geändert. In den neuen Räumen wurden zunächst unregelmäßig Konzerte, im Schwerpunkt Metal, veranstaltet. Berühmtheit erlangte das „Hexenhaus“ durch seine Halloween-Veranstaltungen. Durch einige damalige Mitglieder bestand ein enger Kontakt zu US-Amerikanern, welche bis Anfang der 90er-Jahre in Neu-Ulm stationiert waren. Dadurch war auch das Halloween-Fest bekannt, welches schließlich, damals absolut einmalig im weiten Ulmer Umkreis, eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung im Hexenhaus wurde. Inzwischen findet auf Grund der Vielzahl an Halloween-Veranstaltungen in Ulm und Umgebung keine Halloween-Party mehr in unseren Räumen statt.

Tabletop hielt schließlich im Jahr 2006 seinen Einzug in den Räumen des Hexenhauses und schnell wurde der Donnerstag der Tag, an dem sich Leute zum Tabletop im Hexenhaus trafen.

Im Jahr 2008 wurde aus dem offenen Zusammenschluss ein Verein, der „Jugendtreff Hexenhaus e.V.“. Schon in der ersten Satzung wurde festgelegt, dass auch weiterhin Konzerte ein fester Bestandteil des Vereins sein sollten. Zusätzlich zu den auch weiterhin unregelmäßig stattfindenden Konzerten, da hierfür die Tonanlage jedes Mal gemietet werden musste (immer ein eher risikoreiches Vorhaben), wurden nun auch verschiedene Disco-ähnliche Veranstaltungen, die meisten mit Metal und artverwandter Musik angeboten. Tabletop blieb ein fester Bestandteil des Programms und fand sowohl donnerstags als auch vereinzelt über das Jahr verteilt am Wochenende statt. Für einige Jahre fand auch der Verein „Cubus e.V.“ montags bei uns einen Platz, bevor er im Fort Albeck Räumlichkeiten bekam. Das musikalische Angebot wurde durch Stoner-, Doom-, Psych- und diverse Jam-Veranstaltungen erweitert. Die Anzahl der Konzerte konnte durch die Beschaffung eigener Ton- und Lichttechnik nun für den Verein deutlich günstiger ebenfalls ausgeweitet werden.

Anmerkung: Auch wir wissen nicht, woher die Jahreszahl 1996 kommt! 😉

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